Wärmetherapien

Durch die Wärmetherapie wird der Stoffwechsel im Körper angeregt. Der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen und Antikörpern sowie der Abtransport von Zellrückständen des Stoffwechsels werden durch die Wärmeeinwirkung positiv beeinflusst.

Langandauernde Wärme kann Schmerzen lindern und entspannt die Muskulatur. Die Dehnfähigkeit des Gewebes wird verbessert und die Regenerationsfähigkeit des Körpers gefördert.

Empfohlen wird die Wärmetherapie bei Erkrankungen des Rumpfes und des Bewegungsapparates im chronischen Stadium wie z.B.:

  • Arthrosen (z.B. Handgelenke, Fingergelenke, Kniegelenke, Hüftgelenke, Rücken etc.)
  • Wirbelsäulensyndromen (zur Entspannung der Muskulatur z.B. zur Vorbereitung für eine Massage) aber auch
  • bei chronischen Atemwegserkrankungen
  • chronischen Gelenkentzündungen
  • Muskelkater
  • Lumbago oder „Hexenschuss“
  • und vielem mehr…

Kontraindiziert ist die Wärmetherapie allerdings bei akuten Gelenkentzündungen, akuten Infekten und Herz- und Kreislaufschwäche; dies sollte immer vor der Therapie mit dem behandelnden Arzt abgeklärt sein.

Zu den Methoden der Wärmetherapie gehören:

Fango: Eine Fango-Packung gehört neben Schlamm und Moor zu den natürlichen Heilmitteln aus dem Boden. Erwärmte Fango-Packungen können als Einzeltherapie oder in Kombination mit Massage eingesetzt werden. Eine Fangopackung dauert in der Regel 15-20 Minuten.

Heiße Rolle: Die innerste Schicht eines trichterförmig zusammengerollten Handtuchs wird mit heißem Wasser begossen und auf den zu behandelnden Körperpartien abgerollt.

Heiße Tücher: Ihr Therapeut legt Ihnen behutsam heiße Tücher auf den Rücken, von der Halswirbelsäule bis hin zum Kreuzbein. Durch leichten Druck kann er schon so bei der Wärmeapplikation mobilisierend auf Ihren Rücken sanft einwirken. Ihre Muskulatur entspannt sich und Ihre Atmung vertieft sich.